Weinblog – Alles über Weine

Wissenswertes über Weine

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Wein und Sekt am Valentinstag gemeinsam genießen

12. Januar 2012 · Keine Kommentare

Ein guter Tropfen zu Zweit genossen sorgt immer für romantische Stunden. Daher sind Wein oder Sekt auch eine gute Idee als Geschenk zum Valentinstag. An diesem Tag, der den Verliebten gewidmet ist, kann es ruhig auch einmal was richtig Gutes sein. Ein Wein älteren Jahrgangs oder auch ein Champagner lassen sich besonders gut gemeinsam trinken. Empfehlenswert ist es, sich hier richtig beraten zu lassen. Der kleine Weinladen hat vielleicht nicht so ein großes Sortiment wie der große Supermarkt, aber die Betreuung ist hier in jedem Fall besser und man kann mit seinen persönlichen Wünschen an den Verkäufer heran treten.

Auch im Internet gibt es eine große Auswahl an Onlineshops, in denen gute Weine und auch verschiedene Sektsorten angeboten werden. Hier wird zu jeder Flasche genau erklärt, wo der Ursprung ist, ob es sich um einen trockenen oder lieblichen Wein oder einen milden Sekt handelt und zu welchen Anlässen sie besonders gut passen.

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Rezept: Sekt-Fondue

19. Oktober 2011 · Keine Kommentare

Sekt lässt sich wie Wein zur Zubereitung verschiedener Speisen einsetzen. Auch wenn Wein aufgrund seiner Eigenschaften meist vielfältigere Anwendung findet, können Köche aus Sekt nicht nur Eis oder verschiedene Bowlen herstellen. Was vielen nicht bekannt ist, ist die Tatsache, dass Sekt oder Champagner auch zur Zubereitung von heißen Speisen geeignet ist. Das Sekt-Fondue stellt eine gelungene Ergänzung für ein ausgefalleneres wie auch schmackhaftes Menü dar.

Für das Sekt-Fondue benötigt man 600 ml Gemüsebrühe, 375 ml Sekt oder Champagner, 200 ml Schlagsahne, jeweils einen Zweig Kerbel, Estragon, Thymian sowie Salz und Pfeffer nach Belieben.

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Sekt & Prosecco: Wo liegen die Unterschiede?

9. Oktober 2011 · Keine Kommentare

Menschen mit einem weniger sensiblen Gaumen gehen fälschlicherweise davon aus, dass Sekt und Prosecco ein und dasselbe Getränk sind. Obendrein machen seltsame Erklärungsversuche im Internet die Runde, die nur noch mehr Verwirrung stiften. Dabei ist der Unterschied recht einfach erklärt. Während Sekt, auch Schaumwein genannt, durch reine Flaschengärung zum Perlen gebracht wird, erhält Prosecco sein Prickeln per Zusatz von Kohlensäure. Was auch der Grund ist, weshalb Sekt intensiver bzw. länger prickelt und schäumt. Wegen des künstlichen Verfahrens bei der Herstellung wurde Prosecco lange Zeit als billige “Sekt-Plörre” abgestempelt. Doch die Popularität dieses Perlweins spricht für den Geschmack dieses beliebten Getränks.

Prosecco, der seinen Erfolgszug einst in den Cafés und Bars in Venedig begann, hat seinen Namen der gleichnamigen italienischen Traubensorte zu verdanken. Ein Perlwein darf also nur diesen Namen tragen, wenn er auch wirklich aus Prosecco-Trauben hergestellt wurde. Der Boden, auf dem diese Traube gedeiht, wurde im Jahre 2009 offiziell zum geschützten Gebiet erklärt und die gesamte Region im Norden Italiens inoffiziell nach dem weißen Rebengold. Der Vorteil, den Prosecco gegenüber Sekt hat liegt auf der Hand. Aufgrund des Herstellungsprozederes glänzt er mit einer relativ milden Säure und weniger Kohlensäure, worüber sich die Magenschleimhaut des Menschen freut. Man kann also ohne Übertreibung behaupten, dass Prosecco etwas bekömmlicher ist, als Sekt.
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Die Sekt-Herstellung: Cuvée, Tirage, Gärung

28. September 2011 · Keine Kommentare

Wenn Wein veredelt wird, erhält man Sekt. So ist die Ansicht vieler Sektliebhaber. Die Herstellung des edlen Sektes erfolgt dabei mit Sektgrundweinen. Hierfür eignen sich reife Weine, die frisch und säurelastig sind. Die Auslese der Sektgrundweine erfolgt daher aufgrund ihres Zucker- und Säuregehaltes.

Die Trauben für den Sekt werden bereits vor der regulären Traubenernte gelesen, damit noch viel Säure in den Früchten enthalten ist. Je nach Sekt unterscheiden sich die Verarbeitungsprozesse nach der Lese. Bei einem jungen, frischen Sekt, wird der Grundwein weitestgehend von Trubstoffen befreit. Bei einem vollreifen Geschmack braucht es viel Zeit, um vollständig zu reifen. Die Zusammenstellung verschiedener Grundweine für die Sektverarbeitung nennt man Cuvée. Das ermöglicht die optimale Vereinigung der verschieden Weine und ihrer Eigenarten. Der Geschmack, der sich aus dem Cuvée ergibt, hält viele Jahre an.

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Krankheiten im Wein erkennen

28. September 2011 · Keine Kommentare

Die klare Farbe des Weins, seine Konsistenz und der Geschmack können durch falsche Lagerung und Bakterien verunreinigt werden. Die Krankheiten des Weins entstehen dabei auf vielfältige Weise. Damit man vor dem Trinken erkennt, was dem Wein zugesetzt hat, reicht meist die einfache Sichtprüfung.

Die Konsistenz des Weins ändert sich durch Milchsäurebakterien. Wenn der Wein ölig ist, dickflüssig und zäh, spricht man vom Lindwerden des Weins. Ein Genuss des edlen Tropfens ist dann nicht mehr gegeben. Vom Umschlagen des Weins spricht man, wenn der Wein seine ursprüngliche Farbe verliert. Rotweine nehmen dann eine nahezu schwarze Färbung an. Weißweine hingegen verfärben sich braun. Die Trübung des Weines entsteht durch Bakterien, die gerade in warmen Umgebungen gedeihen. Je säureärmer der Wein ist, desto schneller erfolgt das Bakterienwachstum.

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Herstellung von Likörweinen: Marsala

19. September 2011 · Keine Kommentare

Für die Bereitung von Likörweinen werden bestimmte Verfahren angewendet, die sich von der herkömmlichen Weinherstellung unterscheiden. Likörweine stehen im direkten Zusammenhang mit der Entdeckung des Destillationsverfahrens im 18. Jahrhundert. Denn dieser spezielle Wein wird mit Alkohol aufgespritet. Die Grundlage für die Aufspritung und damit Verstärkung bilden normale und süße Weine. Zu den beliebtesten Likörweinen gehören Port, Sherry und Marsala.

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Die Bedeutung des Weines in der Religion

24. August 2011 · Keine Kommentare

In der christlichen Religion hielt der Wein einen hohen Stellenwert inne. Mehrere Belege deuten auf die Bedeutsamkeit des gegorenen Traubensaftes hin. Auch in den jüdischen und islamischen Traditionen spiegelt sich die Rolle des Weines wieder.

Neben der Bedeutung als Getränk für Feste und Gesellschaften, gelangte der Wein auch in die Kirchen und Messen der Christen. Von jeder Bürgerschicht wurde er verzehrt und als religiöses Getränk verehrt. Die Verbindung zu Gott wird durch den Vergleich mit der Blutsymbolik des Weines hergestellt. Bei christlichen Messen erhalten Gläubige einen Schluck vom Messwein, um dem Opfer Jesu zu gedenken.

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Was macht ein Sommelier?

20. August 2011 · Keine Kommentare

Der Begriff Sommelier ist die Bezeichnung für einen Weinkellner. Er ist dafür verantwortlich, beispielsweise in einem Restaurant oder einem Weinfachhandel den passenden Wein zu empfehlen. Doch damit ist die Tätigkeit des Sommeliers noch nicht beendet. Er serviert den Wein außerdem mit viel Stil und Eleganz. Genau wie es sich für einen guten Wein gehört.

Doch wer denkt, dass sich der Sommelier nur auf seinen Geschmack beruft, der irrt. Denn die Grundlage für die Empfehlungen des speziellen Weinkenners bilden auch wissenschaftliche Erkenntnisse, die er sich im Laufe der Zeit angeeignet hat. Der ideale Sommelier ist offen, ehrgeizig und neugierig.

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Der Wein und die Gesundheit

18. August 2011 · Keine Kommentare

Dem Wein wird neben seiner berauschenden Wirkung auch eine heilende nachgesagt. Besonders Rotwein ist reich an Vitaminen und Ballaststoffen. Ungesättigte Fettsäuren sind in den pflanzlichen Ölen der Trauben enthalten. Ein mäßiger Genuss empfiehlt sich daher zur Steigerung des Wohlbefindens.

In der richtigen Menge ergänzt Rotwein die Ernährung. Er ist im Vergleich zum Weißwein reicher an Mineralstoffen und auch verträglicher. In Frankreich gilt der Verzehr von Rotwein während einer Mahlzeit zum „savoir vivre“. In Kombination des Weines mit Obst und Gemüse können die freien Radikale der Nahrung neutralisiert werden. Besonders für Gefäße ist diese Wirkung sinnvoll. Mittelmeerkost gilt seit Langem als gesundheitsfördernd und leicht bekömmlich. Für das Herz-Kreislauf-System ist diese Ernährungsweise daher besonders empfehlenswert. Nachweislich ist in Ländern wie Frankreich die Erkrankung an Herzinfarkten aufgrund der regelmäßigen Dosierung von Rotwein seltener. Ob zusätzliche genetische Ursachen eine Rolle spielen, ist bei Medizinern umstritten. Zwei französische Wissenschaftler fanden heraus, dass Rotwein vorbeugend gegen Arteriosklerose wirkt. Inzwischen haben Forscher über 500 Komponenten im Wein entdeckt, die eine positive Wirkung auf das menschliche System haben.

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Herstellung von Sherry

15. August 2011 · Keine Kommentare

Herstellung von Sherry: Sonnengetrocknete Trauben und Soleraprinzip
Sherry nimmt eine besondere Stellung unter den Likörweinen ein. Wie beim Champagner gelten auch hier strenge Regeln, was auf dem Markt als Sherry verkauft werden darf. Echter Sherry wird ausschließlich im Südosten Spanien, genauer in der Provinz Cádiz hergestellt. Als Grundlage dienen nur die weißen Rebsorten Pedro Ximenez und Palomino. Das Besondere: Die Trauben werden auf Strohmatten ausgebreitet und dann in der Sonne Spaniens getrocknet. Dadurch entwickeln sie eine unverkennbare Süße. Nach acht Stunden Trocknungszeit werden dann die Palomino-Trauben gepresst, die Pedro Ximenez-Beeren müssen noch rund zwei Wochen in der Sonne liegen.

Sehr ungewöhnlich sind danach die Gärung und der Reifeprozess. Der Rebensaft wird regelmäßig abgepumpt und dann in kleinere Fässer umgefüllt. Den Charakter des Sherry beeinflusst außerdem die Dicke der Hefeschicht, die sich auf dem Traubensaft bildet. Diese Schicht ist ein natürliches Abbauprodukt der Vergärung. Von oben betrachtet erinnert die weiße Hefeschicht an eine geöffnete Blüte und wird deshalb auch „flor“ genannt. Unter der Schicht kann der Wein reifen, ohne dass er dem Sauerstoff ausgesetzt ist. Die Lagerung und die Umfüllung in die verschiedenen Fässer geschieht nach dem Soleraprinzip. Dabei handelt es sich um ein pyramidenartiges Stapelsystem. Oben befinden sich die jungen Weine, während ganz unten die älteren Weine lagern. Alljährlich werden aus den unteren Fässern etwa ein Drittel Wein entnommen und der verbliebene Rest mit dem Wein der darüber liegenden Fässer aufgefüllt. Ganz oben wird der neue Wein eingefüllt. Die Faktoren der Sonneneinstrahlung, der Hefeschichtbildung und der Umfüllung tragen zu dem feinen Bukett des Sherry bei.

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