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Weinsorten

Wein hat viele Facetten und wird auf der ganzen Welt angebaut. Deshalb gibt es mittlerweile eine große Auswahl unterschiedlicher Weinsorten. Generell unterscheidet man zwischen Weiß-, Rosé- und Rotweinsorten. Ihre jeweiligen Namen erhalten sie meist durch das entsprechende Anbaugebiet. Die beliebtesten Weißweinsorten sind Chardonnay, Riesling und Weißburgunder. Die Anbaugebiete sind vor allem in Deutschland und Nordfrankreich, denn Weißwein verträgt ein kühleres Klima. Für seine Herstellung werden helle und dunkle Weinbeeren verwendet. Der Saft wird vor der Gärung zügig abgepresst und dann vergoren. Weißwein eignet sich für Gemüse-, Geflügel- und Fischgerichte.
Zu den bekanntesten Rotweinsorten gehören Cabernet Sauvignon, Dornfelder und Merlot. Sie werden vor allem in Frankreich und Italien angebaut. Rotwein benötigt ein wärmeres Klima. Für seine Herstellung werden ausschließlich die roten Weinbeeren verwendet. Ihre Schale gibt ihm seine charakteristische rote Farbe. Rotwein passt gut zu Wildgerichten, Lamm oder Rind. Auch der Roséwein wird nur aus den dunklen Weinbeeren hergestellt. Es handelt sich um eine sehr frische und leichte Weinsorte, die gut zu Salaten und Fisch passt.
Weiß-, Rosé- und Rotweine werden als Grundlage für Schaumweine wie Sekt, Prosecco und Champagner genommen. Dort entsteht durch eine zweite Gärung Kohlensäure. Schaumweine sind sehr vielseitig und passen zu verschiedenen Gerichten. Für die Sektherstellung werden die Trauben noch vor ihrer Vollreife geerntet. Das verleiht dem Qualitätsschaumwein seinen spritzigen Charakter. Unter ihnen ist der Champagner der teuerste. Das liegt daran, dass er nur in einem bestimmten Gebiet, der Champagne in Frankreich, angebaut wird. Er darf zudem nur aus drei festgelegten Rebsorten gekeltert und veredelt werden.
Portwein stellt eine Spezialität aus Portugal dar. Dieser schwere und süße Wein wird aus weißen und roten Rebsorten eines festgelegten portugiesischen Gebiets hergestellt. Die jungen Portweine sind ideale Aperitifs, während die älteren Jahrgange als Verdauungswein nach der Mahlzeit bevorzugt werden.
Schließlich stellen Rot- und Weißweinsorten die Grundweine für die Weinlikör-Herstellung dar. Zu den bekanntesten spanischen Weinlikören gehört der Sherry. Je heller seine Farbe ist, desto trockener ist sein Geschmack. Ein dunkler Sherry ist daher eher mild und lieblich. Durch diese Eigenschaft wird er auch als Dessertwein geschätzt. Mit Gewürzen versehene und erhitzte Rot- und Weißweine sind als Glühwein in den kalten Wintermonaten unverzichtbar geworden.
Weine unterscheiden sich auch in ihren Qualitätsstufen. Neben den Qualitäts- und Prädikatsweinen gibt es auch Land- oder Tafelweine, die keiner besonderen Qualitätsprüfung unterliegen.
Viele Weinsorten gibt es mittlerweile auch als alkoholfreie Weine. Dabei wird dem zugrundeliegenden Wein mithilfe eines aufwendigen Destillationsprozesses schonend der Alkohol entzogen. Diese Entalkoholisierung hat einen positiven Nebeneffekt. Der alkoholfreie Wein hat nur noch ein Drittel des vorherigen Kaloriengehalts. Nicht nur für Schwangere, Diabetiker und Autofahrer, sondern für Menschen mit einem hohen Gesundheitsbewusstsein sind diese Weinsorten zu einer echten Alternative geworden.
Egal ob traditionell oder alkoholfrei, jeder Wein hat, auch ein passendes Glas. Das Trinkgefäß spielt nämlich eine entscheidende Rolle bei der Geschmacks- und Duftwahrnehmung. Allgemein brauchen Rotweine größere Gläser als Weißweine, denn sie brauchen Luft zum Atmen. Schaumwein-Gläser sind idealerweise schlank und tulpenförmig. Dadurch hält sich die Kohlensäure länger im Glas. Für Weinliköre eignen sich kleinere Likörgläser.