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Portwein

Portwein oder Port ist ein schwerer süßer Rotwein. Selten wird auch weißer Port angeboten. Der echte Portwein kommt aus einem fest umrissenen Herkunftsgebiet in Nord-Portugal. Namensgeber ist die Stadt Porto.

Seine Herstellung ist sehr aufwendig und kostenintensiv. Die Weinbeeren werden sorgfältig per Hand verlesen und der gepresste Most wie bei der normalen Weinherstellung zur Gärung angesetzt. Jedoch unterscheidet sich der Portwein dadurch, dass die Gärung durch die Zugabe von 80%-igen Weindestillat unterbrochen wird. Der Alkoholgehalt des Portweins beträgt schließlich zwischen 19 und 22 Volumenprozent. Der Port wird zwischen zwei und sechs Jahre lang gelagert, um zu reifen. Im Laufe des Lagerprozesses ändert sich sowohl die Farbe als auch der Geschmack des Weins. Ein junger Port hat eine rubinrote Farbe und schmeckt fruchtig. Die Aromen reichen von Beeren- bis hin zu anderen Obstnoten. Ein länger gelagerter Portwein hat eine hellere Gold- oder Braunfärbung und verfügt über verschiedene Geschmacksnoten. Diese erinnern an Nüsse, Karamell, Vanille und andere Gewürze.

Ein in der Flasche gereifter Portwein sollte vor dem Servieren dekantiert, also in eine Karaffe umgefüllt werden. Man erkennt ihn daran, dass er mit einem Korken verschlossen ist. Im Fass gereifte Ports müssen nicht dekantiert werden. Sie erkennt man an dem wieder verschließbaren Stopfen.
Das typische Portweinglas erinnert an ein Likörglas. Es ist daher deutlich kleiner als die üblichen Rot- oder Weißweingläser. Die Öffnung verjüngt sich nach oben hin. Dadurch kann die Nase das vielseitige Aroma besser wahrnehmen.

Der seltene weiße Portwein wird am besten gekühlt mit Eis und Zitrone serviert. Nur bei dieser Sorte gibt es die Abstufungen von sehr süß bis sehr trocken. Er eignet sich als Aperitif vor dem Essen. Junge Portweine, sogenannte Rubys, sind Dessert-Weine. Daher eignen sie sich für Süßspeisen, aber auch für Käseplatten. Die lange gereiften älteren Ports dagegen dienen als Digestif, also als Verdauungswein nach dem Essen. Die roten Portweine serviert man am besten bei Zimmertemperatur.